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Darmsanierung

Unsere normale Zivilisationskost mit einem viel zu hohen Eiweiß, Weißmehl und Zuckeranteil fördert die Degeneration der Verdauungstätigkeit. Die Peristaltik verringert sich und das Aufschließen der Nahrung wird durch Veränderungen an der Darmschleimhaut immer schwieriger. In den Darmzotten lagern sich Kotreste ab, es bilden sich vermehrt Fäulnisbakterien durch unverdaute Eiweißnahrung. Die schädlichen Bakterien sondern Stoffwechselendprodukte (=Giftstoffe) ab und schädigen die Darmschleimhaut. Die guten, nützlichen Darmbakterien werden zurück gedrängt und die pathogenen Bakterien und Pilze vermehren sich. Der Darm versucht sich selbst zu schützen durch vermehrte Schleimbildung, an manchen Stellen entzündet sich jedoch die Darmschleimhaut und es bildet sich das sog. Leaky-Gut-Syndrom, wo Giftstoffe und allergisch wirkende Substanzen ungebremst die Darmschleimhaut durchdringen können. Die vermehrte Schleimbildung bildet mit weiteren Kotresten und unverdauter Nahrung sogenannte Biofilme, die aus teilweise sehr pathogenen Bakterien- und Pilzkulturen bestehen. Allein durch die Darmfeuchtigkeit kann nur ein Teil der schleimhaltigen Masse flüssig gehalten werden, der Rest härtet aus und setzt sich in verschiedenen Schichten ab. Aus eigener Kraft kann der Organismus diese abgelagerten Schleimschichten kaum mehr entfernen. 
Die Folgen liegen auf der Hand: Reizdarm-Syndrom, Blähungen, Völlegefühl, Schmerzen, Verstopfung, Durchfälle. Ein solch kranker Darm hat jedoch auch große Auswirkungen auf den ganzen Körper. Das allgemeine Wohlbefinden ist stark reduziert, Nährstoffmangel kann entstehen, die Leber ist stark belastet und das Immunsystem (70% befinden sich in den Peyer-Plaques - im 'Darm-assoziierten lymphatischen Gewebe') wird stark geschwächt. Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird der Weg geebnet.

Eine Darmreinigung kann:

  • die vorhandenen Ablagerungen (verhärteten Kot, Schleim und Schadstoffe) entfernen
  • die Peristaltik aktivieren

  • den Stuhlgang regulieren und die Ausscheidung erleichtern
  • nützliche Darmbakterien fördern und so schädlichen Darmbakterien und Parasiten die Lebensgrundlage nehmen.

Bei der Planung einer Darmreinigung kann jeder selbst die Intensität und Dauer einer Darmreinigung bestimmen. Die Menge der ausgeschiedenen verhärteten Kotreste und Schleimschichten hängt ab von der Dauer der Darmreinigung und vor allem von der sie begleitenden Ernährung.

Mit einer begleitenden basischen Ernährung, die einen hohen Frischkostanteil und geringen Eiweißanteil aufweist, entstehen erstens nur noch wenige neue Schleimmengen, was zweitens dazu führt, dass die Darmreinigung sich den alten abgelagerten Schleimschichten widmen kann und der Darm tiefgreifend und gründlich gereinigt werden kann.

Geeignete Produkte für eine Darmreinigung sind:

  • spezielle Kräutermischungen mit Effektiven Mikroorganismen (EM-Technologie nach Prof. Higa) unterstützen die Lösung von verhärteten und abgelagerten Kot- und Schleimschichten.
  • Flohsamenschalenpulver (Psyllium) sorgt dafür, dass die gelösten Schichten wieder bis zu ihrer Ausgangsdimension aufquellen und somit in Form einer weichen Masse ausgeschieden werden können. Der in Wasser gallertartige und grossvolumige Flohsamen passt sich der Form des Darmkanals an und arbeitet sich wie eine Kehrmaschine so voran, dass er auf seinem Weg in Richtung Ausgang jede gelockerte Substanz mit sich reisst. Ausserdem kann Flohsamen grosse Mengen schleimhaltigen und schädlichen Materials binden.
  • Nützliche Darmbakterien (Lactobazillen, Bifidobakterien) zum Aufbau einer gesunden und Darmflora
    Probiotische Joghurts bringen nicht allzu viel, die Dosierung der Bakterien ist viel zu gering.
    Präbiotika wie beispielsweise Inulin können im Laufe und nach der natürlichen Darmreinigung zusätzlich die Ansiedlung einer ausgeglichenen Darmflora unterstützen, da sie den für uns nützlichen Darmbakterien hochwertige und optimale Nahrungsgrundlagen bieten, während die schädlichen Fäulnisbakterien mit dieser Art Präbiotika nichts anfangen können und – insbesondere dann, wenn keine stark verarbeiteten und eiweißlastigen Lebensmittel mehr eintreffen – kläglich verhungern.
  • Die Chlorella-Alge wurde als hochwirksames Mittel zur Ausleitung von Schwermetallen, insbesondere von Quecksilberrückständen aus amalgamhaltigen Zahnfüllungen bekannt. Der Grund liegt in der Affinität der Alge, Schadstoffe an sich zu ziehen und so aus dem Körper zu entfernen. Demzufolge drängt sich eine Kombination der natürlichen Darmreinigung mit einer kurweisen Einnahme von Chlorella geradezu auf.

 

 

 

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