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Säure-Base-Haushalt

Der Säure-Base-Haushalt ist ein Grundbaustein unserer Gesundheit. Wir sind aufgrund unserer modernen Lebensweise fast alle mehr oder weniger übersäuert. Auch die Natur zeigt uns durch den sauren Regen und die mineralich ausgelaugten Böden in welchem Prozess wir uns befinden. Der Jäger- und Sammler ernährte sich von durchschnittlich 80 % basischen Pflanzenteilen und nur 20 % tierischer säurebildender Eiweißkost. An diese Ernährung ist unser Stoffwechsel immer noch angepasst. Die Ernährungsgewohnheiten und die Nahrungsmittelproduktion haben sich jedoch im letzten Jahrhundert entscheidend geändert, so dass wir heute durchschnittlich auf das umgekehrte Verhältnis kommen, nämlich 20 % basische und 80 % säureüberschüssige Kost. Weiter unten lesen Sie welche Nahrungsmittel im Körper sauer verstoffwechselt werden.

 

Warum "sauer" krank macht

Ist der Körper in einem Bereich übersäuert (Blut, Dünndarm usw.), muss er sich schützen und diesen Säureüberschuss neutralisieren, da es sonst zu ernsthaften Schädigungen kommt. Der pH-Wert im Blut muss konstant bei 7,4 gehalten werden. Stehen im Moment nicht genügend Mineralstoffe zur Neutralisation zur Verfügung, schiebt der Körper die überschüssige Säure ins Bindegewebe, die Mülldeponie unseres Körpers. Aber auch dort muss sie neutralisiert werden. Dafür entzieht der Körper seinem eigenen System die Mineralstoffe, z.B. den Knochen und Gelenken, den Zähnen, dem Haarboden u.v.m.

Durch die Säureüberlastung verliert das Bindegewebe – der extrazelluläre Raum - seine Fähigkeit Wasser zu binden und wird dadurch undurchlässig und weniger elastisch. Das bedeutet:

  • Der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen in die Zellen und der Abtransport von Abfallprodukten aus den Zellen werden behindert
  • Es kommt zur Mangelernährung und Verstopfung der Organzellen, auch der Entstehung von Krebs wird auf diese Weise der Weg gebahnt
  • Durch die Blockierung im Bindegewebe kommt es zu Cellulite
  • Der Körper verfällt zunehmend in eine „Reaktionsstarre“
  • Je stärker und länger der Körper übersäuert ist, desto mehr Folgekrankheiten treten auf, z.B. Entzündungen in Gelenken, Sehnen, Bändern, Übersäuerungs-Kopfschmerzen, Migräne, Allergien und Neurodermitis
  • Dem Körper werden an verschiedenen Stellen wichtige Mineralstoffe entzogen: dadurch können z.B. Osteoporose und Haarausfall entstehen
  • bestehende Krankheiten werden verschlimmert

Mit zunehmender Übersäuerung des Bindegewebes tritt auch eine Übersäuerung der Organzellen auf, man spricht dann von intrazellulärer Übersäuerung. Der normale Zellstoffwechsel produziert immer saure Abfallprodukte. Bei einem übersäuerten Bindegewebe können diese nicht mehr gut in den extrazellulären Raum abgegeben werden. Ein zweiter Effekt kommt hinzu: Da Mineralstoff-Ionen positiv geladen sind und eine übersäuerte Zelle ebenfalls einen H+-Ionen-Überschuss hat, werden die Mineralstoff-Ionen von der positiven Zellspannung abgestoßen. Der zellinterne Stoffwechsel verschlechtert sich immer mehr und die Zellen werden immer weniger ihre Funktion erfüllen können und es wird eine Grundlage für die Entwicklung zur Krebszelle gelegt.

 

Wie entstehen Säuren im Körper

Säuren entstehen im Körper vor allem durch Verstoffwechselung von:

  • tierischem Eiweiß
  • Kaffee
  • Zucker
  • Auszugsmehlen
  • Fertigprodukten
  • sportliche Überbelastung
  • Nikotin
  • Alkohol

Und Säuren entstehen durch negativen, oxidativen STRESS in jeder Form!!

Bekannte Säuren, die wir über unsere Ernährung aufnehmen bzw. im Körper entstehen, sind z.B. Harnsäure, Essigsäure, Schwefelsäure, Milchsäure, Salzsäure, Gerbsäure und Salpetersäure.

Ich empfehle allen meinen Patienten die tägliche Einnahme eines Basenpulvers auf Citrat-Basis (nicht auf Natrium-Bicarbonat-Basis), z.B. das lactose- und natriumfreie Basenpulver von Dr. Jakobs.

Desweiteren empfehle ich je nach Umsetzbarkeit eine zweiwöchige Basenkur oder eine schrittweise Umsetzung einer basenreicheren Ernährung. Diese langfristig angelegte Entsäuerung des extrazellulären Bindegewebsraumes führt schon sehr schnell zu einer deutlichen Verbesserung aller oben beschriebenen Symptome.

Für die Entsäuerung des intrazellulären Raumes empfehle ich die kurmäßige Anwendung einer speziellen Basen-Lösung mit einem sehr hohen Redoxpotentials, welches auch das Innere der Zelle erreicht. (SanaPlus von der Fa. SanaCare) (www.sanacare-world.com)

www.verlag-jentschura.de/de/wissenswertes/die-ver-und-entschlackung

 

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